Terminberechnung

chinesisch 擇日學 zé rì xué, wörtl. "Studium der Tagesauswahl": Terminberechnungen sind seit der Han-Dynastie (206 v.Chr. bis 220 n.Chr.) nachweisbar, wo sie zunächst überwiegend zu strategischen Zwecken eingesetzt wurden, später auch für wirtschaftliche und persönliche Aktivitäten wie Aussaat und Ernte, Hochzeiten und Begräbnisse verwendet.

Die Zeit verfügt über bestimmte sich verändernde Energiemuster; bei der Datumsberechnung wird versucht, für bestimmte Vorhaben und Ereignisse (welche ebenfalls ein Energiemuster besitzen) einen Zeitpunkt zu finden, welcher sich auf diese möglichst förderlich oder zumindest nicht negativ auswirkt.

Das Wissen um die Qualität bestimmter Daten leiteten die Gelehrten aus langfristigen empirischen Natur- und Himmelsbeobachtungen ab, welche sie mit Ereignissen auf der Erde in Beziehung setzten, um daraus Muster zu erkennen.

Bei der Datumsberechnung unterscheidet man eine generalisierte Form (allgemein gute oder schlechte Tage, wie sie z.B. im volkstümlichen Tong Shu wiedergegeben werden) und eine personalisierte Form (auf bestimmte Personen und Tätigkeiten abgestimmt und somit wesentlich exakter).

Es gibt zahlreiche Techniken zur Ermittlung von günstigen und ungünstigen Daten, z.B. die relativ einfache Methode der 28 Mondstationen (二十八宿 èr shí bā sù) oder das System von Großmeister Dong (董公 dōng gōng) bis hin zu komplexeren Berechnungen wie der Methode der mystischen Türen (奇門遁甲 qímén dùnjiǎ).

Datumsberechnungen werden auch zur Ergänzung und in Kombination von Methoden des Ba Zi und Feng Shui eingesetzt.

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