Wie viele mit Elektrosmog umgehen: Was ich nicht sehe, sieht mich auch nicht?
Die moderne Technik macht unser Leben einfacher und bequemer und gehört bei uns inzwischen zum Standard. Allerdings verursachen die Geräte unerwünschte Strahlungsfelder. Gemeinhin werden diese als "Elektrosmog" bezeichnet. Dieser steht im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Doch weil es so komfortabel ist, gut vernetzt zu sein, wird das gerne außer Acht gelassen.
Die Auswirkungen von 5G sind laut Auskunft des Bundesamtes für Strahlenschutz "noch nicht so gut erforscht". Dennoch soll das 5G-Netz ab 2020 flächendeckend eingeführt werden.
Zahlreiche medizinischer Studien bestätigen zwar eine schädigende Wirkung auf den Körper, aber die gewonnenen Ergebnisse entsprechen noch nicht dem allgemein anerkannten Stand wissenschaftlicher Kenntnisse. Und nur dieser ist rechtlich bindend.
Eine Technologie gilt bei uns als sicher, solange nicht das Gegenteil bewiesen wird. Zum Schutz der Bevölkerung gibt es zwar gesetzliche Grenzwerte, aber diese orientieren sich nur an der thermischen Wirkung der Strahlung auf einen erwachsenen Mann. Mögliche nichtthermische Wirkungen wie chronische Kopfschmerzen, Zivilisationskrankheiten, Herz-Rhythmusstörungen, Fehlerzellenbildung etc. oder die Auswirkungen auf Kinder werden dabei nicht berücksichtigt.
Die baubiologischen Grenzwerte für Elektrosmog, wann mit gesundheitlichen Wirkungen aufgrund der Störung des elektrochemischen Gleichgewichts zu rechnen ist, liegen erheblich darunter:
Was können Sie gegen Elektrosmog tun?
Sie können durch eine Entstörung Ihres Schlaf- und Arbeitsplatzes dafür sorgen, dass Ihr Körper vital genug bleibt, um mit Strahlungseinwirkungen fertig zu werden.
Nachts in seiner Regenerationsphase ist der Körper besonders anfällig für Einflüsse von außen. Daher ist es wichtig, die Elektrosmogbelastung an Ihrem Schlafplatz gering zu halten. Gleiches gilt für Orte, an denen Sie sich lange aufhalten, beispielsweise für Ihren Arbeitsplatz.
Elektrosmog lässt sich technisch messen. Bei einer Beratung erfahren Sie, wodurch und wie stark Ihre Räumlichkeiten belastet sind durch Wechselfelder von
- Funkmasten, Radar- oder Sendeanlagen und sonstigen Faktoren außerhalb des Hauses,
- Stromleitungen und Installationen im Haus und
- technischen Geräten wie Handys, Schnurlostelefonen, Computern, WLAN etc.
Und Sie erfahren, wie Sie in Ihren Räumlichkeiten Strahlung reduzieren und fachgerecht abschirmen können.